Crazy Inc

Long time no see, ich weiß .. Vieles hat sich geändert und doch eigentlich gar nichts. Ich studiere immer noch Veterinärmedizin in Berlin, bin immer noch das Mädchen, dass ich schon immer war und dennoch ganz anders als vor vier, fünf Jahren als ich hier mit meinem Blog auf Hochtouren ging. Es hat mir wirklich Spaß gemacht zu bloggen und das macht es immer noch. Leider hab ich (jetzt kommt meine all-time-favorite-Ausrede wobei es keine Ausrede ist) zu wenig Zeit bzw. gar keine Zeit dafür gehabt. Ob sich das ändern wird, ist fraglich. Aber ich hoffe es. Wenn ich so darüber nachdenke, klingen meine letzten fünf Blogposts wahrscheinlich inhaltlich genauso und falls das hier noch einer meiner treuen Leser liest (you are great!), fühlt er oder sie sich sicherlich auch leicht veräppelt. Jedoch ändert sich ab jetzt etwas grundlegendes in meinem Leben. Die Hörsaal-Zeiten sind vorbei und ich beginne ab Oktober mein Praktisches Jahr. Das heißt ich werde in viele verschiedene Bereiche der Tiermedizin hineinschauen dürfen und mitarbeiten. Am meisten freue ich mich auf die Praxisarbeit im Kleintierbereich, denn das ist auch genau der Bereich, in dem ich mich in Zukunft sehen werde. Die drei Wochen Pflichtpraktikum im Schlachthof könnten sie meiner Meinung nach streichen, aber da muss ich wohl auch durch. Jedoch ist nichts so schlecht, als dass es auch was Gutes hat. Ich lebe nun seit ungefähr dreieinhalb Jahren vegetarisch und interessiere bzw. informiere mich über Tierhaltung und -gesundheit und dazu gehört leider auch das Ende des Tieres. Ich finde, dass wenn man etwas aus Überzeugung tut, sollte man auch wirklich 100% wissen wieso, weshalb, warum und um was es eigentlich geht. Deshalb also bin ich wirklich gespannt auf das Praktikum im Schlachthof. Ich werde Rotz und Wasser heulen - vermutlich jeden Tag - aber dafür werde ich Erfahrungen sammeln. 

Genug davon, mal eine andere Sache. Falls einige von euch es mitbekommen haben, bin ich momentan sehr aktiv auf Instagram. Eigentlich bin ich die ganze Zeit aktiv bei Instagram und lade regelmäßig Fotos hoch. Dort bekam ich letztens die Chance ein paar coole Shirts zu bekommen von Crazy.Inc. Dies ist ein Unternehmen aus Indonesien, welches unter anderem eigene Shirt designet, produziert und diese werden von Rockmusiker, DJs und eigentlich Musiker vieler Art getragen. In Deutschland sind sie noch relativ unbekannt, weswegen ich mich unglaublich freue, sie euch heute vorstellen zu dürfen. Wenn ihr Lust habt, schaut euch ihre facebook-Seite (klick!) und Instagram (klick!) an :)  



#CrazyInc #CrazyIncApparel #CrazyIncorporated #CrazyIncSquad




One hand on the trigger, the other hand in mine

Alle beschweren sich über das Wetter. Es ist zu warm. Ich will endlich Herbst. Hab keine Lust mehr auf Sommerklamotten. Jo, wir haben es verstanden. Und jetzt ist es langsam auch so weit, der Spätsommer verabschiedet sich allmählich und wir bekommen den hoffentlich goldenen Herbst. Für mich persönlich ist dieser Übergang immer leicht melancholisch geworden, denn das heißt auch gleichzeitig, dass bald wieder das Wintersemester beginnt. Es ist nicht so, dass ich nicht gerne zur Uni gehe, aber ihr kennt das ja selbst. Und besonders in den Ferien erfülle ich mein Studentenklischee exzellent, indem ich bis 11 Uhr schlafe, faulenze wie ein Weltmeister und bis in die Puppen wach bin. Nur das mit dem Ausgehen und Feiern lasse ich weg. Und auch die siebenundzwanzig verschiedenen grüne Smoothies und veganen low-carb Soja-Porridges fehlen in meinem Küchenschrank. Ach und ich trinke am Morgen auch keinen Vanilla-Cinnamon-Cappuccino von Starbucks. Dieses Bild, was jungen Menschen immer durch Medien wie YouTube, instagram und Co vermittelt wird, ist der größte shit. Aber genug künstlich aufgeregt. Eigentlich wollte ich nur meine neue Lieblingsjacke zeigen. Bester Fund in Muttis Kleiderschrank seit langem. Wobei die Jacke eine Größe 154 ist und vor zehn Jahren von meinem Bruder getragen wurde. Er hat mich heute auch mit den liebevollen Worten Lena, was ist das für eine alte, verwaschene Jacke? begrüßt. So scheiden sich die Geister. Wundert euch außerdem nicht über meine wundervolle braune Strähne im Pony. Die wird noch heller, doch da ich kein Stroh auf dem Kopf wollte, warte ich lieber noch ein bisschen, bevor erneut blondiert wird.

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A world that threw me away today

Yassas! Und wie versprochen melde ich mich hier wieder. Wobei ich es nur mir selbst versprochen habe ;) Die zehn Tage in Griechenland vergingen wie erwartet sehr schnell.Kaum war man da, hat sich ein Kilo Winterspeck angefressen und sich eine ordentliche Ladung Sonnenbrand geholt, musste man auch schon wieder los. Aber gut, dass Griechenland wunderschön ist und immer einen Besuch wert ist, können sich bestimmt alle denken. Genau das ist auch der Grund, warum ich mich nicht über die Schönheit des Landes auslassen werde, sondern lieber über die Gelassenheit der Menschen dort. Ich würde fast sagen wollen Goodbye Deutschland, denn dort scheinen mir die Wörter Hektik und Stress Fremdbegriffe zu sein. Das klingt im ersten Moment vielleicht traumhaft schön und man wünscht sich ganz fest ein kleines Stück Gelassenheit als Souvenir mit nach Hause zu nehmen. Aber sobald man wieder in Deutschland gelandet ist, ist jener Gedanke verflogen und man ist wieder in seinem starren Trott. Ich bin mir nicht sicher, ob man dort nur als Tourist und aus herzlicher Gastfreundlichkeit so willkommen behandelt wird, oder weil es einfach das Wesen der Menschen dort ist. Man grüßt sich (auch wenn man sich eigentlich nicht kennt), man lächelt einander einfach an (und wenn es nur ein kurzer Blick beim Vorbeigehen ist) und man versucht sich irgendwie zu verständigen (auch wenn ich als Part kein griechisch verstehe und mein Gegenüber weder deutsch noch englisch). Beim Autofahren werden sämtliche Vorschriften und Regelungen überfahren. Im wahrsten Sinne des Wortes. Stop-Schild, Parkverbot? - kennt man anscheinend nicht. Und dennoch gibt es kein genervtes Gehupte, keine tobenden Gesten und keine Flucherei. Ob ich ständig so gelassen leben könnte? Wahrscheinlich nicht. Ich denke an die biologische Theorie und bin fest davon überzeugt, dass ich früh geprägt wurden bin. Stress und Hektik gehören irgendwie schon zu unserem Alltag dazu und mir kann keiner sagen, dass er noch nie zur Bahn gerannt ist, sich aufgeregt hat, weil der Mann im Auto vor ihm zu langsam fährt oder man sich schlichtweg über sich selbst geärgert hat. Diese Dosis täglichen Ärgers begleitet uns ständig. Und das ist auch ok, solange man damit klar kommt und immer noch ein Lächeln zustande bringen kann. Vielleicht oder gerade deshalb ist ein Urlaub so eine entspannte Sache. Du stehst auf wann du möchtest, schleifst dich in den Speisesaal und isst mehr als du verträgst, legst dich an den Strand, liest ein Buch, guckst dir die Umgebung an, motzt sich für das Abendessen auf und gehst schlafen. Alles ohne Stress und Hektik. Danke für diese Möglichkeit und danke für deine wunderschöne Kultur Griechenland. Tut mir leid, aber die griechische Mythologie ist ja wohl die schönste auf Erden. Ich werde sicherlich nochmal in dieses Land reisen, doch wann weiß vorerst nur Zeus.

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